| Hubert Roser (Herausgeber)
Widerstand als Bekenntnis Die Zeugen Jehovas und das NS-Regime in Baden und Württemberg Etwa 25.000 bis 30.000 Menschen gehörten 1933 in Deutschland der christlichen Glaubensgemeinschaft "Zeugen Jehovas" an. Obwohl diese kleine Gruppe sich völlig unpolitisch auf die Ausübung ihres Glaubens konzentrierte, verfolgte sie das NS-Regime mit unnachsichtiger Härte. Da die Zeugen Jehovas den Hitlergruß ebenso wie den Kriegsdienst aus Gewissensgründen verweigerten, galten sie dem "Führer" und seiner Geheimpolizei als gefährliche Staatsfeinde, die zu Tausenden in Gefängnissen und Konzentrationslagern inhaftiert wurden. Mehrere Hundert wurden von Kriegsgerichten zum Tode verurteilt und hingerichtet. Der vorliegende Band, für den erstmals umfassend auch Unterlagen
des Geschichtsarchivs der Wachtturm-Gesellschaft ausgewertet wurden, beleuchtet
die Hintergründe der Verfolgung ebenso wie die geheimpolizeiliche
"Ermittlungspraxis". Erstmalig werden bewegende Einzelschicksale aus dem
deutschen Südwesten vorgestellt.
siehe auch:
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UVK Universitätsverlag Konstanz GmbH ISBN 3-87940-630-8 256 Seiten, mit 15 Abbildungen |
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