Helmut Rätze

Helmut Rätze (geb. 1928) hörte 1946 erstmals von Jehovas Zeugen. Im Jahre 1947 wurde er als Zeuge Jehovas getauft. Die Schwierigkeiten für die Zeugen Jehovas steigerten sich immer mehr, bis es schließlich zum staatlichen Verbot im Spätsommer des Jahres 1950 kam.

Anfang der 1950er Jahre war Helmut Rätze trotz widriger Umstände oft mit seinem Fahrrad in ganz Ostsachsen unterwegs, um seine Glaubensbrüder zu ermuntern und im Glauben zu stärken.

Im Jahre 1953 wurde er durch Verrat in Zittau verhaftet und später zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt. Sieben Jahre davon verbrachte er in Waldheim und 2 Jahre in Bautzen. Danach durfte er das Zuchthaus verlassen.

Helmut Rätze blieb zu allen Zeiten standhaft in seinem Glauben. Er arbeitet heute mit der örtlichen Gemeinde der Zeugen Jehovas in Großschönau zusammen.

Quelle:

Regionaler Informationsdienst der Zeugen Jehovas in Sachsen;
Pressemappe zur Ausstellung "Standhaft trotz Verfolgung"

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