Herbert Otto Buss

Herbert Buss (geb. 1934) kam nach dem zweiten Weltkrieg mit Jehovas Zeugen in Verbindung und ließ sich im Januar 1949 als Zeuge Jehovas taufen. Obwohl er damals noch sehr jung war, setzte er sich eifrig und furchtlos im christlichen Predigtdienst ein. Diese missionarische Tätigkeit setzte er auch nach dem staatlichen Verbot der Tätigkeit der Zeugen Jehovas in der ehemaligen DDR im Herbst 1950 weiter fort. Bei seinem christlichen Dienst war er am vorletzten Tag des Jahres 1954 auch an die Tür eines Polizeimeisters gekommen, der ihn hereinbat und dann verhaftete. Er wurde zu 8 Jahren Zuchthaus verurteilt, die er im Zuchthaus Torgau bis auf den letzten Tag absitzen musste.
Heute ist Herbert Buss mit der örtlichen Gemeinde der Zeugen Jehovas in Freital-Süd verbunden.

Quelle:

Regionaler Informationsdienst der Zeugen Jehovas in Sachsen;
Pressemappe zur Ausstellung "Standhaft trotz Verfolgung"
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