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Veranstaltungsreihe:
"Standhaft trotz Verfolgung -
Jehovas Zeugen unter dem NS-Regime"
Veranstalter: Ortsgemeinde der Zeugen Jehovas in Schwabach e.V. mit
Unterstützung durch die Stadt
Schwabach (Kulturamt, Museum, Volkshochschule)
Die kleine Gruppe der damals rund 25.000 Zeugen Jehovas in Deutschland, von
der SS “Bibelforscher” genannt, wurde wegen ihrer religiösen Überzeugung,
die unter anderem die Ablehnung des Wehrdienstes einschloss, von den
Nationalsozialisten aufs heftigste verfolgt. Die Veranstaltungsreihe
dokumentiert ihre bemerkenswerte Verfolgungsgeschichte sowie auch Aspekte der
NS-Verfolgung, die ein Teil der Schwabacher Stadtgeschichte sind.
Informationen zur Ausstellung:
10. - 25.03.01, Öffnungszeiten: 9.00 -19.00 Uhr (täglich),
Stadtmuseum, Museumsstr.
Zeitgenössische Dokumente, Fotos und Lebensberichte auch von Betroffenen
aus dem Schwabacher Raum. Auf Wunsch kostenlose Führungen und
Dokumentarfilmvorführungen.
| 09. März |
Auftaktveranstaltung im
Markgrafensaal |
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19 Uhr |
Begrüßung
Martin Aumer
Grußwort
Hartwig Reimann, Oberbürgermeister der Stadt Schwabach
Wie aus einem Rechtsstaat ein Unrechtsstaat wurde
Dr. Jürgen Sandweg, Historiker
Der Wert der Erinnerung an eine bemerkenswerte
Verfolgungsgeschichte
Wolfgang Neumann, Beauftragter des Filmproduzenten
Standhaft trotz Verfolgung,
Jehovas Zeugen unter dem NS-Regime
Dokumentarfilm auf Großbildleinwand
Verfolgte erinnern sich
Interview mit den Zeitzeugen Magdalena Reuter (ehemalige Kusserow),
Annemarie Kusserow, Lothar Hörnig, Hans Pausch |
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| 10. März |
Ausstellungseröffnung |
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14 Uhr |
Eröffnung durch Museumsleiter Jürgen Söllner M.A |
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| 17. März |
Exkursion |
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15 Uhr |
Eine Reise in die Geschichte
Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Führung und Erläuterungen zur Verfolgung der Zeugen
Jehovas im Dritten Reich vor dem Hintergrund historischer Schauplätze
und in Begleitung von Zeitzeugen.
Tagesablaufprogramme und Teilnehmerpreise liegen bei der VHS aus.
Anmeldung bei der VHS
Geschäftsstelle. |
| 21. März |
Lesung im Bürgersaal |
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19 Uhr |
Widerstand als Bekenntnis
Der Historiker Dr. Hubert Roser hat bei der
"Forschungsstelle Widerstand", Universität Karlsruhe, das
Buchprojekt “Widerstand als Bekenntnis” veröffentlicht. In seiner
Lesung wird er den Widerstand und die Verweigerung der Zeugen Jehovas im
deutschen Südwesten 1935 bis 1945 darstellen:
Zeugen Jehovas im Visier der badischen Gestapo
Zeuginnen Jehovas aus Baden im Frauenkonzentrationslager Moringen
Zeugen Jehovas als Kriegsdienstverweigerer.
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