4. bis 20. April 2000

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"Genau hinsehen" - kleine religiöse Gemeinschaften im Nationalsozialismus
Standhaft trotz Verfolgung - 
Jehovas Zeugen unter dem NS-Regime

Veranstalter: Jehovas Zeugen, Karlsruhe in Kooperation mit der Forschungsstelle Widerstand, Universität Karslruhe.

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Ort:

Alle Veranstaltungen finden im Ständehaussaal statt. Außerhalb der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek bitte den Eingang in der Ständehausstraße benutzen.

Parkhaus Friedrichsplatz

Straßenbahnlinien:
1, 3, 4, S1, S2, S11 - Haltestelle Herrenstraße

Öffnungszeiten:

Sonntag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr
Samstag 10.00 bis 14.00 Uhr

Information:

Die grausame, menschenverachtende Verfolgung vieler Gruppen während der nationalsozialistischen Herrschaft zählt zu den dunkelsten Kapiteln des 20. Jahrhunderts.

Eine dieser Gruppen sind Jehovas Zeugen. Sie wären durch ein einfaches "Abschwören" ihres Glaubens in der Lage gewesen, das Ende ihrer Verfolgung durch eigenes Handeln herbeizuführen. Doch nur sehr wenige von ihnen machten davon Gebrauch. Als Einzelpersonen und als internationale Gruppe leisteten sie Widerstand, wenn nötig bis zum Tod. Trotzdem blieben die Getöteten und Überlebenden in der offiziellen Geschichtsschreibung "vergessene Opfer".

Dem Leid, das diesen Menschen angetan wurde, darf nicht auch noch das Leid des Vergessens und Verdrängens hinzugefügt werden. Aus diesem Grund werden die zeithistorische Ausstellung und die Veranstaltungsreihe durchgeführt.

weiter Infos:

Herbert Neumeister, Telefon (0721) 550060
Rainer Fürstenberg, Telefon (0721) 7569500
Telefon im Ausstellungsraum (0721) 133-4284

Jehovas Zeugen Karlsruhe & Ettlingen
weitere Hinweise zur Veranstaltung und Downloadmöglichkeit der Programmbroschüre

Buchenwald Zyklus - 27 Aquarelle von Johannes Steyer, die seine Erlebnisse als Opfer des "Dritten Reiches" reflektieren.
Ständehaussaal, Empore

 

 

 

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