4. und 5. April 2000

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Enthüllung eines Gedenksteines für den Bibelforscher Bernhard Döllinger

Dienstag, 4. April 2000, 19 Uhr

Bad Gandersheim, ehemalige Klosterkirche Brunshausen
  
19.00 Begrüßung
19.05 Grußwort der Stadt Bad Gandersheim
Uwe Schwarz
19.10 "Ich durfte diesen Mann nicht verlieren"
Nathan Schmidtchen
19.30 "Die Ermordung von Zeugen Jehovas auf dem Todesmarsch vom KZ-Außenlager Brunshausen bei Bad Gandersheim"
Dr. phil. Joachim Neander, Arbeitsgemeinschaft Spurensuche in der Südharzregion
20.00 Der Wert der Erinnerung an eine bemerkenswerte Verfolgungsgeschichte
Dieter Kury, Wachtturm-Gesellschaft
20.10 Videodokumentation:
Standhaft trotz Verfolgung - 
Jehovas Zeugen unter dem NS-Regime
20.45 Schlusswort

Mittwoch, 5. April 2000, 15 Uhr

Enthüllung eines Gedenksteines bei Bad Grund unterhalb des Parkplatz "Iberger Tropfsteinhöhle" im Teufelstal
  
Grußwort der Bergstadt Bad Grund (Harz)
Dr. Wolfgang Domröse, Bürgermeister
"Erläuternde Worte zur Ermordung des Zeugen Jehovas Bernhard Döllinger"
Dr. phil. Joachim Neander, Arbeitsgemeinschaft Spurensuche in der Südharzregion
Grußwort Dieter Kury 
Dieter Kury, Wachtturm-Gesellschaft

Text der Tafel:

Zur Erinnerung an den Todesmarsch von über 450 KZ-Häftlingen
vom 4. - 27. April 1945
vom KZ-Außenlager Brunshausen (bei Bad Gandersheim)
zum KZ Dachau

Am 5. April 1945 wurde oberhalb dieser Schachtpinge
der total erschöpfte Zeuge Jehovas

Bernhard Döllinger
(*29.04.1880 in Elberfeld)

von einem SS-Mann angeschossen.
Danach warf man den bewußtlosen Körper in den Schacht.
Er folgte seinem einen Tag zuvor erschossenen 
Glaubensbruder (Name unbekannt) in den Tod.

 

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